Fernunterricht und E-Learning-Angebote liegen voll im Trend. Und die Vorteile dieser Lernform liegen auf der Hand: Flexibles Lernen bequem von zuhause aus, wann und wo auch immer. Der Weiterbildungsmarkt ist riesig, da kann man schon mal den Überblick verlieren. In Deutschland sind ungefähr 600 000 unterschiedliche Kurse auf dem Markt. Die Themenvielfalt lässt kaum einen Wunsch offen. Selbst Meisterlehrgänge oder akademische Abschlüsse sind auf diesem Wege erreichbar.

Die Stiftung Warentest hat einen kostenlosen Leitfaden „Kurse finden“ veröffentlicht, der dem Bildungshungrigen hilft sich im Weiterbildungs-Dschungel zurecht zu finden. Ergänzt wird die Broschüre durch Checklisten und Adresslisten von Bildungsberatungsstellen, die helfen können, damit man nach Vertragsabschluss keine bösen Überraschungen erlebt.

Einige Tipps schon mal vorab, die bei der Auswahl helfen können:

1. Kosten im Griff behalten:
Kommen extra Gebühren für Prüfungen dazu? Wenn Präsenz- und Fernstudiumsphasen sich abwechseln, mit welchen Kosten muss man für Anreise, Übernachtung zu rechnen? Es gibt auch Förderprogramme wie Bildungsprämien oder Bildungsgutscheine und besonders Talentierte können sogar Stipendien erhalten.

2. Bin ich überhaupt der Typ für einen Fernlehrgang? Handelt es sich um Blended Learning? Diese spezielle Mischung aus Fernlernen und Präsenzveranstaltungen erleichtert es manchem die erforderliche Disziplin aufzubringen. Und: Wieviel Zeit muss ich pro Woche einplanen, um mein Lernziel zu erreichen? Vorsicht: Überforderung!

3. Welches Ziel will ich erreichen? In welcher Zeit? Wie sieht der Abschluss aus? Hier ist ganz besondere Vorsicht geboten. Geht es nur um ein Zertifikat? Handelt es sich um einen Lehrgang oder gar ein Studium? Was sagt ein Diplom aus? Eine Qualifizierung nach DIN ISO 29990 ist ein wichtiges Entscheidungs-Kriterium, ebenso die Akkreditierung bei Studiengängen.

4. Unbedingt Probemonat vereinbaren. Seriöse Anbieter ermöglichen das Hineinschnuppern in ein Fachgebiet, bevor man sich für einen längeren Zeitraum vertraglich binden muss. Ansonsten wacht die ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht) darüber, dass jeder ein 14-tägiges Widerrufrecht hat.

Hier können Sie den Leitfaden kostenlos downloaden: www.test.de

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