Warum interkulturelle Kompetenz so wichtig ist

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Warum interkulturelle Kompetenz so wichtig ist

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Wir leben in einer vernetzten, globalisierten Welt. Die meisten deutschen Unternehmen sind international tätig. Wer interkulturell kompetent ist, kann mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen verbal und nonverbal respektvoll interagieren. Interkulturelle Kompetenz zählt heute zu den wichtigen Schlüsselqualifikationen im Geschäftsleben. Und: sie ist trainierbar.

Interkulturelle Kompetenz gleich interkulturelle Kommunikation?

Interkulturelle Kommunikation findet statt, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander in privaten oder auch berufsbezogenen Austausch treten. Da Verhalten kulturell geprägt ist, kann es im Kommunikationsprozess zu Missverständnissen kommen. Nicht nur die verbale Interaktion, sondern vor allem die unterschiedlich konnotierte Mimik und Gestik können das gegenseitige Verständnis beeinträchtigen. Auch Körperhaltung, der Tonfall des Gesagten wie auch Kleidung und Schmuck spielen eine maßgebliche Rolle in der Interaktion.

Viele Arbeitgeber legen daher – gerade auch bei Neueinstellungen – großen Wert darauf, dass ihre Mitarbeitenden über interkulturelle Kompetenz verfügen. Mehrsprachige BewerberInnen mit nachweisbaren relevanten Auslandserfahrungen sind oftmals im Vorteil. Unternehmen setzen voraus, dass ihre Angestellten auf Konferenzen und bei Kunden professionell auftreten. Vorträge, Präsentationen und Verhandlungen in einer fremden Sprache abzuhalten gehören zu den Standards, um erfolgreiche Geschäftsabschlüsse zu erreichen.

Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung und im Alltag

Vermutlich haben sich viele Menschen schon zu Schul- oder Ausbildungszeiten bewusst oder unbewusst interkulturelle Kompetenz erworben. In Deutschland besitzt mittlerweile jede fünfte Person einen Migrationshintergrund.

Nicht wenige Gymnasiasten verbringen bereits als Exchange Student ein Auslandsjahr an einer Highschool in Europa oder auf einem anderen Kontinent. In den meisten Bachelor-Studiengängen ist schon zwingend ein Praxissemester i