An der Universität Bayreuth können Studenten seit dem Wintersemester 2015/16 Computerspiele erforschen, im deutschlandweit ersten Masterstudiengang Computerspielwissenschaften. Damit werde erstmals ein medienwissenschaftlicher Ansatz mit dem Thema „Digitale Spiele“ verknüpft, heißt es in einer Mitteilung der Uni Bayreuth vom Mittwoch. Während sich die bisherigen Angebote von Universitäten und Hochschulen vor allem auf den technischen Bereich konzentrierten, verknüpfe der neue Studiengang medien- und technikwissenschaftliche Inhalte und vermittle ein „wissenschaftlich fundiertes Verständnis des Phänomens Computerspiel“. Damit solle auch der kritische Blick auf das Medium geschärft werden.

Jochen Koubek, Professor für Digitale Medien und Studiengangsmoderator, sieht eine wachsende gesellschaftliche Bedeutung digitaler Spiele. Um diese von Grund auf zu verstehen, brauche es „Spezialisten mit einem weiten Horizont“. Davon profitiere auch die Industrie. „Denn Experten, die wissen, wie das Medium funktioniert, helfen ihr, über innovative Produkte neue Zielgruppen und neue Märkte zu erschließen.“ Den Studenten stehe eine moderne technische Ausstattung zur Verfügung, darunter branchenübliche Software, ein interaktives Labor und ein Motion-Capturing-System. „Bayreuth bietet aber noch mehr“, sagt Koubek. „Wir leben eine intensive Spielkultur, wir trainieren das erste E-Sport-Team an einer deutschen Hochschule, es gibt ein Spielemagazin und einen Blog. Außerdem organisieren wir regelmäßig Abende für Brett- und Computerspiele und beteiligen uns an GameJams.“

Quelle: süddeutsche.de

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