Duale Berufsausbildung: Gute Alternative zum Studium

Berufsberatung-Muenchen-Barbara-Ziegler

Duale Berufsausbildung: Gute Alternative zum Studium

Laut dem aktuellen Berufsbildungsbericht entscheiden sich 30 % der Abiturienten bewusst für eine duale Berufsausbildung. Hauptfaktor ist dabei das Geld. Die Schulabgänger wollen unabhängig vom Elternhaus werden. Daneben gibt es noch eine Reihe von anderen gewichtigen Gründen, die sie vom Studium abhalten:

  • keine Lust mehr auf rein theoretische Wissensanhäufung
  • mangelnder Praxisbezug
  • Furcht vor Verlust des sozialen Umfelds
  • Überforderung durch Leistungsdruck

Jemand, der sich schon durch die Schulzeit gequält hat, für den ist ein Studium demnach nicht die beste Lösung. Das zeigen die hohen Abbruchquoten – jeder vierte Student gibt vorzeitig sein Studium auf. Oftmals fehlen im Entscheidungsprozess über die berufliche Zukunft die Informationen über eine duale Berufsausbildung. Es gibt rund 350 staatlich anerkannte Ausbildungen in Deutschland. Diese sind laut Industrie- und Handelskammer und den Handwerkskammern anspruchsvoll und vor allem zukunftsorientiert. Das Duale System der beruflichen Bildung ist eine wesentliche Säule für die Deckung des Fachkräftebedarfs in Deutschland. Die im europäischen Vergleich niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist ein Beleg für die besondere Arbeitsmarktrelevanz dieses Bildungsangebots, das im internationalen Vergleich lange Zeit unterschätzt worden ist.

Duale Berufsausbildung eröffnet hervorragende Karriereperspektiven

Viele Abiturienten unterschätzen die Karrierechancen, die eine Ausbildung bietet. Sie glauben beispielsweise, dass das Arbeitslosigkeitsrisiko höher sei. Doch die Erwerbslosenquote von Fachkräften, die später eine Fortbildung draufsatteln, ist geringer als die Erwerbslosenquote von Akademikern. Wer seinen Blick nur auf