Nach einer neuen Studie des deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) streben 75 % der Abiturienten an eine Uni oder eine Fachhochschule. 25 % entscheiden sich bewusst für eine Berufsausbildung. Hauptfaktor ist dabei das Geld. Die Schulabgänger wollen unabhängig vom Elternhaus werden. Daneben gibt es noch eine Reihe von anderen gewichtigen Gründen, die sie vom Studium abhalten: mangelnder Praxisbezug, Furcht vor Verlust des sozialen Umfelds und vor der Überforderung durch Leistungsdruck.

Ein Studium ist nicht für jeden die beste Lösung. Das zeigen die hohen Abbruchquoten – jeder vierte Student gibt vorzeitig sein Studium auf. Oftmals fehlen im Entscheidungsprozess die Informationen über die 350 staatlich anerkannten Ausbildungen. Diese sind laut Industrie- und Handelskammer (DIHK) anspruchsvoll und bieten viele gute Weiterqualifizierungsmöglichkeiten. Für Abiturienten verkürzt sich in der Regel die Lehrzeit bis zu einem Jahr. Berufsfachschulen bieten Schnellläufer-Klassen an, die sich unter anderem auch an Studienabbrecher wenden. Der Mechatroniker kann sich beispielsweise zum Industriemeister fortbilden, die Industriekauffrau zur Industriefachwirtin. Die Verdienstmöglichkeiten und die Karrierechancen stehen dann denen von Akademikern in nichts nach. Für besonders lernwillige Meister und mehrjährig Berufstätige gibt es vielfältige Angebote auch später noch einen akademischen Abschluss zu erlangen.

Mehr Informationen unter: https://www.dihk-bildungs-gmbh.de. http://www.dzhw.eu/bereiche/ab22

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